Gemeinsam gegen Hunger

Während wir uns auf TripAdvisor und Instagram die besten Brunch-Locations heraussuchen und uns Sätze wie «Ich kann nicht mehr, ich bin zu satt!» In regelmässigen Abständen entfahren, sieht es für einen Grossteil der Menschheit beim Thema Ernährung ganz anders aus.

Alle zehn Sekunden stirbt ein Kind unter fünf Jahren an den Folgen von Hunger. Laut dem Welternährungsprogramm der vereinigten Nationen hungern 821 Millionen Menschen und 2 Milliarden leiden an Mangelernährung. Und das, obwohl es genug Nahrung für alle gäbe. Die Aufteilung des Reichtums weltweit ist jedoch so ungleich, dass jeder 9. Mensch nicht die minimal erforderliche Nahrungsmenge zur Verfügung hat.

 

Brennpunkte des Hungers liegen bis heute in Afrika, südlich der Sahara und in Südasien. Besonders Kleinbauern sowie Landlose und Nomaden leiden unter den ungenügenden Vorräten. Oft liegt die Ursache der Nahrungsmittelknappheit in Kriegen/Konflikten, Naturkatastrophen, Armut oder Ungleichheit.

 

Die Menschen in den betroffenen Länder bewältigen enorme Distanzen zu Fuss, arbeiten bei drückenden Temperaturen in der Sonne auf den Feldern und bekommen am Ende des Tages einen Lohn, von welchem sie nicht ein Mal die ganze Familie ernähren können.

 

An den Folgen von Hunger und Unterernährung sterben mehr Menschen als an HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen.

Oft kann in diesen Gegenden auch nur ein Kind pro Familie – vorzugsweise ein Sohn – zur Schule gehen. Die Frauen helfen zu Hause und auf dem Feld mit. Sie werden im Teenageralter verheiratet und bekommen im Schnitt bereits vor dem 20- Altersjahr ihr erstes Kind. Ob dieses überlebt, weiss man nie. Jährlich starben circa 3.1 Millionen Kinder, was mehr als 45% aller Sterbefälle von Kindern unter fünf Jahren entspricht aufgrund mangelnder Ernährung.

 

Umständen wie diesen wirken verschiedene Hilfsorganisationen wie das Hunger Projekt entgegen.

 

Purpose ist somit stolz, das Hunger Projekt als ersten offiziellen Partner vorstellen zu dürfen. Die Problematik Welthunger verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit, als ihr derzeit zugesprochen wird und soll in Zukunft auch regelmässig im Rahmen dieses Blogs thematisiert werden.

 

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